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La Vita

Robin Illner ist 1980 geboren hat einen Abschluss als diplomierter  Landschaftsökologe sowie in Biologie und Mathematik.   Mit dem Angeln begann Robin Illner in der Kindheit. Die ersten Jahren  verbrachte er an Gewässern in Nordrhein Westfalens, mit der Angelei auf  kapitale Friedfische aller Art. Heute angelt Robin Illner in ganz Europa und  verbringt mehrere Wochen pro Jahr im Ausland. Zu seinen Hausgewässern  zählen u.a. die Baggerseen im Ruhrgebiet.   Er ist als Berater und Produktentwickler für eine der größten Angelfirmen  Europas, Zebco Europe, tätig und entwickelt dort maßgeblich das  Karpfenprogramm Radical, neben Browning und FinNor. Zu seinen weiteren  Sponsoren gehören u.a. die renommierte Bootsfirma Zeepter, mit der er  stets neue, für die Karpfenangelei optimierte Boote entwickelt, wie  zuletzt das Big Catch und Slider. Zu seinen weiteren Sponsoren zählt der  Lebendköderproduzent Superwurm.de, Carpspot und die weltweitbekannte  Headwear Marke BUFF. Auch die Kleidungsfirma Geoff Anderson gehört zu  seinen Ausstattern, die Robin Illner zu Qualitäts- und Produktfragen berät.  Robin Illner hat bislang 4 DVD veröffentlicht und war an 8 DVD Beiträgen  und verschiedenen Fernsehproduktionen, nebst Clips für Angelmagzine,  beteiligt. Zudem sind weiter DVD-Filmprojekte bereits geplant. Aber nicht  nur vor der Kamera sondern auch mit dem Füller in der Hand ist er als  Autor tätig. Illner schreibt für nationale und internationale Angelmagazine  und hat bereits über 120 Publikationen, seit 2003, veröffentlicht.   Zudem hat der sympathische Autor drei eigne Bücher geschrieben und war  an verschiedenen Buchprojekten beteiligt. Robin Illner ist zudem als  Referent auf Messen tätig und führt als Guide jedes Jahr viel Gäste sicher  zum Fisch.   Sozial-Network Facebook: Robin Illner Fishing Sports und Robin Illner  Für alle diejenigen die noch mehr über mich und meine Angelei erfahren  möchten habe ich ein Interview, das Carp Connect mit mir führte  bereitgestellt:  Interview Robin Illner von Markus Dittgen  1. Hallo Robin, schön dass Du in unserem Interview dabei bist. Wie bist Du zum  Angeln gekommen und welche Rolle spielt das Karpfenangeln in Deinem  Leben? Ich hatte nie jemanden in meiner Familie, im Freundes- oder Bekanntenkreis, der  mich mit zum Fischen genommen hat. Ich kann mich an kein Erlebnis erinnern das  prägend für mich war und durch das ich unbedingt Angeln wollte. Ich muss wohl mit  einem leicht mutierten Erbgut von Mutter Natur ausgestattet worden sein. Ich wollte  einfach Angeln. Ich war ungefähr 7 Jahre alt, als erste Ambitionen diesbezüglich von  mir an meine Mutter geäußert wurden. Mit 10 Jahren haben sich die gerne dann  endgültig durchgesetzt. Meine erste Angeltour war in Frankreich an der Ardeche. Ich  war im Jugendzeltlager unterwegs. Ich habe fast 14 Tage nur an diesem Fluss gehockt  (an den ich heute noch zurückkehre) und mit Kaulquappen und selber gesammelten  Würmern versucht alles zu fangen was Flossen hat. Natürlich ohne Angelschein. Mein  erster Fisch war im Übrigen dann ein Wels auf Kaulquappe.  2.  An welchen Gewässern gehst Du Deiner Passion am liebsten nach? Ich habe in meinen ersten Jahren sehr viel an der Lippe in NRW, kleinen Teichen und  ab und an mal an dem Möhnesee und der Ruhr gefischt. Heute befische ich im  Umkreis von 100 km regelmäßig große Baggerseen. Ich muss gestehen, dass mir  irgendwann kleinere Gewässer kaum noch reichten. So ist das mit dem  Angelfanatismus. Heute fische ich oft im Ausland. Im vergangenen Jahr war ich knapp  8 Wochen im Ausland zum Fischen unterwegs. Dort fischte ich meistens in Frankreich  oder Italien an den großen Flachlandseen, aber auch den Flüssen. Insgesamt war ich  2012, 150 Nächte am Wasser unterwegs. Ob ich ein See oder Flussangler bin? Ich kann  es nicht beantworten. Ich merke immer wieder, dass beide Gewässer sehr  unterschiedlich sind. Auf langen Touren verlangen dir die riesigen Ströme Europas  viel Energie ab und ich bin nach einer Tour oft ko, aber die Fischerei macht enorm  viel Spaß. Auf der anderen Seite liebe ich es die großen Seen zu befischen, Fallen zu  stellen und die Latten bis auf das nächste Plateau zu spannen.  3.  Du angelst ja viel auf Karpfen, bist aber genauso als Spezialist für Schleien,  Brassen und andere Friedfische bekannt. Was interessiert Dich so an diesen  Fischen? Ich habe es oft erlebt, dass es eine extreme Herausforderung ist einen großen  Brassen zu fangen. Das gleiche gilt für die Schleien, die teilweise in kapitalen Größen  in Gewässern vorkommen, aber selten gefangen werden. Ich finde es phantastisch in  Seen mit dichten Pflanzenbewuchs meine Montagen zu platzieren, sodass Schleien  die Köder aufnehmen. Im Winter bei Eiseskälte weit unter dem Gefrierpunkt an  einem kleinen Fluss zu stehen und mit Leber auf Döbel zu angeln ist doch ohne  Zweifel spannender als auf der Couch zu Hause in den Flimmerkasten zu glotzen.  Viele Friedfische beißen zu bestimmten Jahreszeiten besonders gut. Ich versuche  immer eine möglichst gute Phase für die jeweilige Art abzupassen.  Aber nicht nur  die anglerische Herausforderung reizt mich immer wieder aufs Neue auf kapitale  Friedfische zu angeln. Manchmal möchte ich mich auch dem Mainstream der  Karpfenangelei entziehen. Das ist vielleicht meine ganz persönliche Art und Weise  mit der Thematik umzugehen. Ich mag das Karpfenfischen sehr, aber mein Leben lang  nur einer Art hinterher zu hechten wäre mir auf Dauer zu langweilig. Wobei es immer  wieder Phasen gibt, in denen ich mich einer Art verschreibe. In den letzten Jahren  waren es teilweise wirklich die Karpfen, aber zwischendurch werde ich auch immer  wieder mal auf andere Friedfische angeln. So zum Beispiel heute Abend, nach dem  ich diese Frage beantwortet habe, fahre ich zum Angeln auf Barben!  4.  Denkst du, dass anderen Fischarten außer Karpfen in Deutschland zu wenig  Beachtung geschenkt wird? Es ist halt so, dass wir Menschen uns durch die Werbemaschinerie beeinflussen  lassen. Das ist in der Angelscene nicht anders. An jeder Ecke wird dem Jungangler  aber auch den Senioren suggeriert, dass Hechte, Zander, Waller und Karpfen die  absoluten Trendfische sind. Kennt hier jemand eine Werbung für Schleienfutter,  Döbelruten oder Barbenhaken? Ich auch nicht! In England ist das zum Beispiel  vollkommen anders. Viele Angler sind auf das klassische Coarse Fishing spezialisiert  und Angeln auf Barbe, Karpfen, Schleie und Co.. Ich glaube, dass zumindest jeder  mal eine alternative Technik versuchen sollte um selber für sich zu entscheiden, ob  diese „neue“ Methode nicht doch Freude bringt und die Angelei bereichert. Das muss ja gar nicht zur Top-Karpfenzeit sein. Der Winter eignet sich für die Angelei auf Döbel am Fluss perfekt. Viele Karpfenangler haben leichter 2,25lbs Ruten im Keller stehen.  Damit einfach mal ein Wochenende mit EINER Jockerrute auf dicke grüne Schleien zu  fischen erweitert den Horizont auch im Bezug auf die Karpfenangelei. Ich habe schon  viele Karpfen beim Schleienangeln mit 12er Pop up Boilies gefangen.  Karpfen zu  fangen ist eine tolle Sache, ich freue mich aber auch über andere große Friedfische.  Probiert es einfach mal aus. Ich will Niemanden überreden-überzeugen tu ich gern!  5.  Schon seit langer Zeit bist Du als Teamangler mit der Firma Zebco/Quantum   sowie Zeepter verbunden. Wie ist es dazu gekommen und was bedeutet Dir  diese Partnerschaft? To make a long story Short. Ich bin über einen Kontakt aus den Angelmedien an die  Firma Zebco gekommen. Das Ganze bei einer sehr netten Angeltour mit einem  Redakteur. Die Kontaktaufnahme mit Frerk Petersen bei  Zebco war super  unproblematisch, wir einigten uns schnell auf einen ersten Vertrag. Damals holte ich  noch meinen Angelpartner Nils Rentmeister mit in das Team. Was bedeutet mir die  Partnerschaft mit Zebco? Zum einen und das ist mir wichtig, habe wir ein  bombastisch funktionierendes Team, das untereinander Kontakt hat. Damit ist nicht  nur das Radical Team gemeint, sondern auch markenübergreifend. Wir veranstalten  regelmäßig Meetings wo sich Welsangler von Black Cat und Karpfenanglern von  Radical treffen, das Specialist Team sieht man regelmäßig und auch die Jungs und  Mädels vom Seateam und von Browning haben Kontakt mit allen anderen Teams. Wir  gestalten Messeauftritte, DVD Produktionen zusammen und beraten uns  wechselseitig, es ist wie eine riesige Familie! In den letzten Jahren ist aber ein  weiterer Punkt in den Fokus gerückt. Ich arbeite federführend an der Radical-  Carprange. Viele Produkte die auf die Angler losgelassen werden konnte ich  mitentwickeln und durch ganz Europa in Testphasen schleifen. Sei es die neuen  Rollen die 2014 auf den Markt kommen, die neuen Old School II, deren Blanks ich  maßgebend bestimmt habe, die neue Taschenrange an deren Design ich lange mit  unseren Grafikern getüfftelt habe oder unsere Erfolgsboilies Rubby Dubby und Yellow  Zombie, um nur Beispiele zu nennen. Es macht mir viel Spaß, auch wenn es  verdammt viel Arbeit ist, neue Produkte so zu entwickeln. Ich glaube, dass sie  anderen Angeln am Wasser helfen und deren Angelei entscheiden verbessern und  vereinfachen. Aktuell bin mit meinen Teamkollegen dabei neue Boiliesorten zu  entwickeln und erste Testphase zu starten. Das Radicalprogramm ist noch eine junge  Marke, aber wir sind professionell,  innovativ und entwickeln uns ständig weiter. So  macht die Arbeit Spaß und genau so kann ich mir vorstellen auch weiter zu arbeiten.  Wobei nicht nur die Arbeit mit Zebco eine Menge Spaß macht, auch die Kooperation  mit Zeepter Boote ist Weltklasse. Ich stehe mit der Firma in einem guten Kontakt und berate immer wieder bei aktuellen Projekten, wie dem Wechsel von festen auf  verschiebbare Bänke in der neuen Bootsgeneration oder bei der Produktion des neuen Bootes Big Catch. An dieser Stelle auch einen dicken Dank an meinen Sponsor  superwurm.de. 6.  Du hast ja inzwischen bereits vier DVDs und einige Bücher auf den Markt  gebracht. Wie ist es zu den Filmen und Büchern gekommen und können wir da  bald Nachschub erwarten?  Anfangs waren die ersten DVD auch eine Idee die uns beim einem Bier am See  gekommen ist. Allerdings entwickelte sich auch dieses Projekt sehr schnell und wir  hatten bereits Wochen später die ersten Drehtermine. Auch die nächsten DVD folgten schnell. Der erste Teil, Karpfenangeln entwickelte sich sehr gut, die Nachfrage war  wirklich hoch und so wunderte es mich nicht das auch die Feeder-DVD und  anschließenden die Schleien-DVD sich wachsende Beliebtheit erfreuten. Neben der  klassischen Schreiberei macht mir die Arbeit vor der Kamera besonders Laune. Es  wird definitiv in der nächsten Zeit neue Projekte geben (Achtet auf den Plural ;-)).  Ich freue mich jetzt schon sehr auf neue Dreharbeiten! In Sachen Büchern habe ich  aktuell nichts geplant, ich habe drei Bücher geschrieben und denke dass ich für mich  erst mal neue Ideen sammeln muss um an ein neues Werk zu gehen. Ich habe bereits  eine Idee, aber das wird noch eine Zeit dauern. Die neuen DVD und Magazinarbeit  stehen im Vordergrund. 7.  Du bist durch Deine Angelei schon in vielen Ländern unterwegs gewesen.  Welche Länder haben Dir gut gefallen, welche nicht und wo möchtest Du  gerne noch fischen? Ja, das stimmt. Ich fand Schweden sehr schön von der Natur. Im Umkreis von 10km  gab es kaum Häuser. Wir standen dort am Wasser und Nils sagte zu mir: „Hörst du  das?“ ich fragte: „was?“ er sagte: „Nichts!“. Es war fantastisch mal keine  Zivilisationsgeräusche zu hören. Keine Autos, keine Menschen, keine bellenden  Hunde, keine Flugzeuge, einfach nichts. Aber auch Frankreich gefällt mir im Sommer  mit seinen riesigen gelben Sonnenblumenfelder, den roten Steinen am Salagou und  auch der Matsch im Frühjahr an den Flachlandseen muss mir wohl gefallen, sonst  würde ich mich nicht immer wieder auf diese Horrortrips freiwillig begeben. In  Italien gefällt mir die lockere Mentalität der Menschen, die offenen großen Seen und  unverbaute Natur. Es gibt nur ein Angelerlebnis was mir nicht gefällt. Ich habe mal an  eine kleinen Paylake in Belgien gefischt, an dem ich in 6 Stunden 35 Karpfen fing. Die  Erfahrung gemacht zu haben bereue ich nicht, aber ein weiterer Trip an diesen  vollgestopften Paylake kommt für mich nicht mehr in Frage. Wo ich noch Angeln  möchte? Es sind mehr Träume offen, als erfüllt. Je mehr ich mich umschaue, desto  mehr Angelträume ergeben sich mir. Lachs in Alaska und Störe am Fraser River  möchte ich fangen. Big Game auf den Kanaren wäre ein Traum genauso wie  Karpfenangeln auf Gran Canaria. Die spanischen Riesenbarbe, die Comizas stehen  oben auf meiner Liste. Lungenfische in Südamerika nach zustellen oder dem   berüchtigten Tarpon in Asien fände ich spannend. Welse im riesigen Donaudelta oder  dem größten Süßwasserfisch der Welt dem Hausen in Süd-Osteuropa ans Band zu  bekommen wäre fantastisch. 8.  An welchen Karpfen erinnerst Du Dich besonders gerne? Bei dieser Frage schießen mir gleich mehrere Fische durch den Kopf, über deren Fang  ich mich sehr gefreut habe. Ich bin auf keinen Fisch besonders fixiert. Es gibt jedoch  einen Karpfen aus einem großen schwer zu befischenden Flachlandsee, den ich  gefangen habe im dichtesten Kraut. Das hat mir schon viel Freude bereitet. Diesen  großen Schuppmann werde ich wohl nie vergessen. 9.  Wer hat Dich in Deiner Angelei am meisten beeinflusst? Ich habe viele Bücher gelesen, vor allem als ich in den Startlöchern der Angelei  stand. Es gab einige Angler die ich toll fand, andere imponierten mir gar nicht. Wenn  ich immer ein Stückweit bewunderte war Jens Bursell, der als „echter“ Specimen  Hunter auf viele große Friedfische geangelt hat und dabei die Welt bereiste. Generell  finde ich Angler interessant die nicht immer den einfachsten Weg einschlagen, neue  Herausforderungen annehmen, auch wenn sie scheitern könnten. Von den  „prominenten“ Anglern mag ich die, die auf dem Teppich geblieben sind und nicht  wie in Indianerfilmen in wildwestmanier prahlerisch durch die Prärie stolzieren.  10.  Welches sind die drei größten Fehler, die Einsteiger in die Friedfischangelei  machen kann?   1)  Sich zu verzetteln, in dem man zu viele Methoden gleichzeitig versucht. 2)  Futter, ob Boilies oder Futtermehle, nur fertig zu kaufen. Ein guter  Karpfenangler muss wissen wie sein Futter arbeitet und warum Karpfen es  fressen oder eben nicht. 3)  Mehr als 4 Hakenmodel in der Tacklebox liegen zu haben. Ein Anfänger sollte  Rigs von Beginn an selber binden. Niemals fertige Rigs kaufen (auch wenn das  die Verkäufe von fertigen Rigs von Radical jetzt mindern mag ;-)). Zudem ist  es besser 3-4 Hakenmodell zu kennen und zu wissen wie diese arbeiten bevor  man 20 Haken hat und keinen richtig kennt!  11.  Du hast ja als nicht ausschließlicher Karpfenangler einen etwas anderen Blick  auf die Szene als andere. Was denkst du, wie sich das Karpfenangeln weiter  entwickeln wird? Das ist eine Frage die ich mir oft stelle, alleine schon vor dem Hintergrund zu  entscheiden, welche Produkte im kommenden Jahr in die neue Range bei Radical  müssen und welche eher nicht. Es ist oft schwer zu beurteilen. Im Bereich des  Gerätes wird es wohl so sein, dass der Trend von knallharten Ruten wieder rückläufig  wird, noch nicht dieses oder nächstes Jahr aber langfristig bestimmt. In Sachen  Ködern werden viele Karpfenangler immer mehr auf Qualität statt Quantität achten.  Das ist ein kleiner Satz aber dennoch eine fundamentale Entwicklung. Vor einigen  Jahren wurde deutlich mehr über Futter gearbeitet, nicht immer zum besten für  Wasser und Fisch.  Das Fallenstellen wird noch mehr in den Fokus rücken. Aber ich  glaube eine weitere wichtige Entwickeln findet aktuell in den Köpfen der Angler  statt. Geht es wirklich nur darum den neuen Rekordfisch zu verhaften? Ich glaube das  ist nicht mehr das zentrale Ziel vieler Angler. Natürlich, wir möchten alle gerne  große Fische fangen, ich auf jeden Fall. Aber ich würde nicht um jeden Preis an ein  Gewässer fahren nur um dort die „dicke Sau“ fangen zu können, wenn es mir dort  eigentlich nicht gefällt. Ich bin mir sicher, dass diesen Gedanken viele Karpfenangler  nachvollziehen können und das ist eine positive Entwicklung. Zudem findet in der Vernetzung der Szene ein weiterer Wandel statt. Vor 15 Jahren  waren es die Foren und neue Internet Seiten, über die in der Szene kommuniziert  wurde, heute sind es die Sozialnetworks wie Facebook, bei dem ich  (www.facebook.de/robinillner) und viele Angler organisiert sind. 12.  Du bietest seit einiger Zeit auch Workshops und Guiding an. Wie läuft es dort  ab und was haben die Teilnehmer davon? Ja, das stimmt. Ich biete verschiedene Touren an. Meine „Guidings“ haben jedoch  mehr einen Seminarcharkter. Ich möchte Angler nicht „nur“ zum Wasser führen,  Ruten spannen und die Gäste im Anschluss mit einem Fisch nach Hause schicken. Ich  habe den Anspruch, dass jeder der meine Touren bucht etwas lernt und zwar  möglichst viel. Es geht mir vorrangig um Kompetenzvermittlung über das Angeln am  Wasser. Meine Gäste sollen nach einer solchen Tour langfristig Erfolge an ihren  Gewässern verbuchen. Somit kommen wir zum nächsten wichtigen Punkt. Ich führe  die Seminare nicht nur an meinen eigenen Gewässern durch, sondern fahre an die  Gewässer der Gäste. Was hat ein Angler davon, wenn er weiß wie man bei mir am  Baggersee kontinuierlich Fische fängt, die Techniken bei sich am Flachlandsee nicht  nutzen kann. Nichts! Das Konzept die Gäste an ihren Gewässern zu coachen  ist  innovativ und soweit ich weiß einzigartig in Deutschland. Wer von euch an einer  geführten Tour in Deutschland oder im Ausland Interesse hat kann mich gerne  kontaktieren: E-Mail: info@robinillner.de oder per Telefon: 0049-177-2404487  Weitere Infos zu den Angelseminaren und Guidings 13.  Was möchtest Du noch an die deutschen Karpfenangler loswerden?   Be happy, take it easy. Wir Karpfenangler neigen dazu alles etwas zu verbissen zu  betrachten. Wer frei im Kopf ist, fängt langfristig mehr Fische und wir alle wissen,  wer fängt hat Recht. Manchmal kann man eine Tour noch so lange Planen und jedes  Fitzelken bedenken um im Endeffekt festzustellen, improvisieren ist angesagt. Es  geht doch nicht immer nur um das Planen, die Durchführung, das Fangen und  Zurücksetzen vom Fisch, um dann von vorne zu beginnen. Karpfenangeln ist für viele  von uns mehr als eine Leidenschaft. Angeln ist eine Lebenseinstellung, die bei vielen  unter uns stark ausgeprägt ist. Die gemeinsamen Momente am Wasser, die Erfolge  aber auch die Niederlagen, die Sonnenaufgänge und die durchfrorenen Nächte, die  Freiheit. Sprich die gesamte Vielseitigkeit und alle Facetten machen das Angeln zu  etwas Besonderem. Das gilt für mich und bestimmt auch für dich!  Viele Grüße an alle da draußen 
Robin Illner